Schweizer Regierung

Die Eisentherapie hat sich hierzulande seit einigen Jahren flächendeckend durchgesetzt. Die Krankenkassen bezahlen die Eisentherapie, weil sie wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich ist, wie auch SIHO und das Swiss Medical Board nachgewiesen haben.

Im Ausland sieht es anders aus. Dort wird diese erfolgreiche Therapie nicht angeboten, weil noch keine Aufklärungsarbeit stattgefunden hat und deshalb Eisenmangel immer noch tabuisiert wird.

Die Schweizer Regierung hätte allen Grund dazu, stolz zu sein auf ihre Frauen und Ärzte, die gemeinsam in jahrelanger Pionierarbeit die erfolgreiche Eisentherapie eingeführt haben, die sich inzwischen landesweit bewährt und der halben Welt gut tun würde. Stattdessen hinterfragt Bern seit 2015 die für die Frauengesundheit kämpfende Schweizerische Eisenbewegung. Die durch den Iron Code ausgelöste Eisenbewegung hat dazu geführt, dass schon über zehntausend Schweizer Ärzte und alle Kliniken Eiseninfusionen geben. Dadurch konnten in der Schweiz schon über eine Million Eisenmangelpatientinnen erfolgreich behandelt werden. Das ist schon mehr als die Hälfte aller Schweizer Eisenmangelpatienten. Und die Krankenkassen bezahlen seit über zwanzig Jahren. Durch die erfolgreiche Eisentherapie können unnötige Abklärungen, falsche Behandlungen, falsche Psychiatrisierung und unnötige Arbeitsausfälle vermieden werden, was viele Einsparungen im Gesundheitswesen bringt.

Anstatt stolz zu sein auf ihre Schweizer Pioniere hat die Schweizer Regierung 2015 beschlossen, die Eisentherapie für die Frauen zu bekämpfen. Sie will die seit zwanzig Jahren gesetzlich verankerte Kassenpflicht aufheben. Das wäre eine unverdiente Ohrfeige für die Frauen. Sie können nichts für ihre Menstruation. Deshalb wurde Bundesrat Alain Berset im Oktober von SIHO angeschrieben. Und deshalb hat das Schweizer Fernsehen am 19. November 2018 das Land darüber orientiert. Es ist nicht zulässig, dass  die Frauen ihre notwendige Eisentherapie künftig selbst bezahlen müssen.

Es sollte Männern grundsätzlich untersagt sein, einen solch drastischen Entscheid gegen die Frauen am grünen Tisch zu fällen. Es geht um die Frauengesundheit. Frauen brauchen gleich viel Eisen wie Männer, um gesund zu sein. Deshalb gibt es die SIHO, die dafür kämpft. SIHO kämpft dafür, dass die Krankenkassen weiterhin die Eisentherapie bezahlen, weil sie wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich ist – gesündere Frauen für geringere Kosten. Sehr geehrte Herren, treten Sie einen Schritt vom grünen Tisch zurück. Lassen Sie die Frauen vortreten und entscheiden, was für sie gut ist! Die Schweizer Frauen spüren und wissen dank ihren Ärzten genau, wann sie wieder Eisen brauchen. Die Ärzte und Patientinnen müssen die Entscheidungshoheit darüber haben, und nicht die Schweizer Regierung! Eine frauenfeindliche Planwirtschaft lassen wir in unserer helvetischen Demokratie nicht zu.

Wenn der Bundesrat wissen will wer Recht hat, soll er endlich eine schon längst überfällige Doppelblindstudie incl. Placebo oder zumindest eine Volksabstimmmung durchführen über die Frage: Brauchen Frauen tatsächlich gleich viel Eisen wie Männer, wie SIHO behauptet? Oder hat etwa WHO recht mit ihrer globalisierten restriktiven Verordnung, dass für alle Frauen ein Ferritinwert von 15 ng/ml zu genügen habe, während er bei Männern über 100 liegt?

Warum drängen ausgerechnet WHO, die Schweizer Regierung und neuerdings auch die Universität Zürich auf eine Limitatio? Liegt hier etwa eine Art Verschwörung gegen die Frauen vor? Würde man eine Limitatio einführen, wäre dies ein Frontalangriff auf die Frauengesundheit. Die Frauen müssten ihre notwendige Eisentherapie selbst bezahlen, obwohl sie nichts für ihre Menstruation können. SIHO protestiert.

2019 wird zum entscheidenden Jahr für die Schweizer Frauen. Dann wird Helvetia über sie richten.